{"id":21016,"date":"2022-01-30T18:12:18","date_gmt":"2022-01-30T18:12:18","guid":{"rendered":"https:\/\/mamakiya.org\/?post_type=project&p=21016"},"modified":"2023-01-10T20:47:33","modified_gmt":"2023-01-10T20:47:33","slug":"fairer-handel","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/mamakiya.org\/pt_br\/project\/fairer-handel\/","title":{"rendered":"Stimmen aus den Feldern – Peru 2021"},"content":{"rendered":"
Dank der Unterst\u00fctzung der Stadt K\u00f6ln konnte das Projekt „Stimmen aus den Feldern“ entwickelt werden. Ziel des Projekts war es, innerhalb von drei Monaten drei Videos als audiovisuelles Material zu produzieren, die die Arbeit und das Leben von Kaffee-, Kakao- und Quinoa-Produzent*innen in Peru zeigen und f\u00fcr unsere Projekte Migration und Konsum-Klimawandeln verwendet werden sollen.<\/p>\n
Es ist uns gelungen, Kontakte zu Kaffee-, Kakao- und Quinoa-Produzent*innen in drei verschiedenen Regionen Perus – Hu\u00e1nuco, Tingo Maria und Puno – herzustellen. Es wurde 4 Produzentenfamilien besucht. Insgesamt nahmen 20 Personen an den Empowerment-Workshops teil.<\/p>\n
Bei dem Besuch der Produzent*innen kam es zu Problemen, da viele indigene Quechua-Gemeinden in diesen Monaten wegen der Pandemie ihre Grenzen geschlossen hatten. In diesem Zusammenhang wurde jede Produzentenfamilie pers\u00f6nlich besucht und interviewt. Sie wurden auch eingeladen, an dem Workshop in Schulen teilzunehmen<\/p>\n
Das entwickelte Material wurde von den Teilnehmer*innen unserer Workshops gut in Deutschland angenommen, weil es ein Video aus einer anderen Perspektive pr\u00e4sentiert wurde. Dabei wurde das Thema Konsum reflektiert, aber auch der Pr\u00e4senz von Stereotypen und Vorurteilen in den Medien kritisch betrachtet. Dies f\u00fchrte auch zu Reflexion und Verantwortung bei den Teilnehmer*innen.<\/p>\n
Ausgehend von der Arbeit mit den Workshops und den Videos als Bildungsmaterial wurde eine vertiefte Recherche zu fair gehandelten Produkten aus Lateinamerika, die in Deutschland verkauft werden, gefordert. Viele der Teilnehmer*innen wollten wissen, ob die Produzentenfamilien oder Kooperativen direkt von fairer handeln profitieren.
\nBei der Begegnung mit den Produzenten wurde deutlich, dass die urspr\u00fcngliche Produktion viel mehr Bedeutung hat als Kommerzialisierung oder Tradition. F\u00fcr viele bedeutet es eine Art, mit ihrer Spiritualit\u00e4t zu leben.
\nDie Workshops wurden an der TH-K\u00f6ln und an den Schulen sehr gut angenommen, so dass die gleichen Seminare f\u00fcr das n\u00e4chste Semester angefragt wurden.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":21018,"template":"","acf":[],"yoast_head":"\n