MamaKiya – EZ

Eine andere Form der Entwicklungzusammenarbeit könnte es ermöglichen, Alternativen zur Verbesserung der Situation in den jeweiligen Herkunftsländern zu entwickeln und darüber hinaus nach Möglichkeiten einer Rückkehr zu suchen. Viele Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich integriert in Deutschland, wünschen sich aber weiterhin das Beste für ihre Länder.

Integrationsarbeit in Deutschland - Mamakiya3

Unsere Inspiration

Der Hintergrund der internationalen Zusammenarbeit ändert sich ständig und erfordert die Schaffung neuer Maßnahmen, um zwischen den Ländern auf gleicher Ebene sprechen zu können.

Unser Ansatz beruht auf einer einfühlsamen Kommunikation und dem Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Unser Ziel ist es dabei, unser jeweiliges Potential, aber auch mögliche Schwächen zu erkennen, um bestmöglich gesellschaftliche Verantwortung übernehmen zu können.

Foto: Guamán Poma de Ayala “Nueva Crónica y buen Gobierno”

Unterstützung für Master StudentInnen und Doktoranden

Mit Hilfe unserer KooperationspartnerInnen unterstützen wir Master StudentInnen und Doktoranden bei der Erarbeitung von Themen mit Bezug zu Lateinamerika. 

Wir versuchen in Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Aktivisten sowohl indigene, aber auch nicht-indigene Perspektiven sichtbar zu machen und darüber hinaus gesellschaftliche Führungskräfte und VerantwortungsträgerInnen zu unterstützen.
Susanne - Leuphana University Lüneburg

“Als kluge Interviewpartnerin mit einem kritischen Standpunkt schätze ich Amanda Luna von MamaKiya e.V. sehr! Für meine Masterarbeit über die Rollen der verschiedenen Akteursgruppen innerhalb eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes teilte sie mit mir ihre Perspektive auf Entwicklungszusammenarbeit. Unkompliziert und sehr schnell konnten wir einen Termin für ein Telefongespräch finden, für das sich Amanda Luna sehr viel Zeit nahm. Ihre kritische Haltung und klare Stellungnahme zu entwicklungspolitischer Zusammenarbeit wie sie heute durchgeführt wird, beeindrucken mich sehr.
Amanda Luna scheut sich nicht, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen und in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit Rückgrat zu zeigen. Seminarinhalte, die gegen ihre Prinzipien verstoßen und die kritische Themen aussparen, prangert sie an und schafft somit einen Möglichkeitsraum für echten kritischen Diskurs. Durch ihre Herkunft aus Peru und ihrer Verbundenheit zur Lebenswirklichkeit der Inkas greift Amanda Luna auf persönliche Erfahrungen und ein wirkliches Verständnis für die Kultur und Lebensrealität der Menschen ihres Herkunftslandes zurück, die kein Mensch aus dem Globalen Norden, auch mit noch so viel Erfahrung im entwicklungspolitischen Kontext, jemals erlangen kann. Mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen bringt Amanda Luna einen Blickwinkel in Diskussionen über Entwicklungspolitische und nachhaltige Entwicklung ein, der die blinden Flecken der entwicklungspolitischen Diskurse aufzeigt und zum Nachdenken bringt. Als kritische Interviewpartnerin ist Amanda Luna für akademische Forschungen im Bereich Entwicklungszusammenarbeit, politische Bildung und nachhaltige Entwicklung nur zu empfehlen!.”

Susanne Mühlthaler
M.Sc. candidate Sustainability Science – Leuphana University Lüneburg

Anna - Universität Tübingen

“Der Kontakt mit Amanda von MamaKiya e.V war sehr nett. Sie stand stets zur Verfügung und nahm sich Zeit, um mir auf die bestmöglichste Art und Weise zu helfen. Mit ihrem Wissen über viele Kulturen der Andenländer unterstützte sie mich sehr bei einem Projekt über die Zurückforderung und Wiedereingliederung andiner Kulturen anhand von Musik, das ich für die Universität durchgeführt habe. Sie konnte mir viel Information über die Kultur ihrer Heimatregion, zum Beispiel über Instrumente aus den Anden und deren Ursprung, geben.
Ich werde Amanda sicherlich über weitere Themen bezüglich Lateinamerika für zukünftige schriftliche Arbeiten an der Universität kontaktieren.
” 

Anna Wunderlich

Masterstudiengangs “Cultures of the Global South”

Wenn Sie Interesse an dem Forschungsprojekt haben, das sich mit der Frage der Anerkennung und Vermittlung indigener Kenntnisse und indigenen Wissens beschäftigt, haben, können Sie auf die folgende Seite “Sunqullay” zugreifen und sich das durchgeführte Projekt von Anna und ihren Kommilitoninnen ansehen.

Daria - Leibniz Universität Hannover

Projekt Huk Kallpalla

“Mit meinem Dissertationsprojekt möchte ich die sprachlichen und sozialen Realitäten von Quechua-Sprecher*innen in Europa untersuchen. Unter anderem interessiert mich, in welchen Kontexten sie Quechua sprechen (können), wie sie zu ihren unterschiedlichen Sprachen stehen und welches Interesse und welche Möglichkeiten sie haben, Quechua zu pflegen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Mamakiya durchgeführt, um kontinuierliches Feedback von den Sprecher*innen selbst in die Arbeit mit einfließen lassen zu können.”

Daria Mengert – Dissertationsprojekt – Romanische Sprachwissenschaft (Leibniz Universität Hannover).

Wenn Sie Interesse daran haben, das Projekt mit einem (nicht öffentlichen) Interview oder anderweitig zu unterstützen oder sich weiter informieren wollen, besuchen Sie gerne die Projekt-Webseite oder schreiben Sie der Forscherin.

Projekt “Perú Diverso”

Es wurde von jungen PeruanerInnen mit dem Zweck ins Leben gerufen, die Vielfalt Perus zu zeigen.

“In meinem Land wurde stets viel über die gastronomische Vielfalt, die biologische Diversität oder die Vielzahl an natürlichen Ressourcen gesprochen. Vom größten Reichtum Perus, seinen Menschen, dem Humankapital, wird hingegen wenig berichtet. Menschen, die vom Meer leben oder an kalten, schwer zugänglichen Orten wie der Sierra und im tiefen Amazonas, wo das einzige Transportmittel die Chalupas (Boote) sind. Deshalb glauben wir, dass es im vielfältigen Peru notwendig ist, unsere Kultur aufzuwerten und unsere Gesellschaft integrativer zu gestalten, damit alle materiellen Unterschiede, die zu Gedanken der Gleichgültigkeit geführt haben, verschwinden und wir eine gerechtere Gesellschaft aufbauen, in der alle Individuen respektiert und geschätzt werden.
Andererseits entsteht aus diesem Veränderungsbedarf die Idee, der Welt zu zeigen, dass es in Peru nicht nur zwei Departements gibt, sondern dass wir ein so vielfältiges Territorium sind, das 24 Departements umfasst, und dass es in jedem von ihnen Geschichten zu erzählen und Wunder zu erforschen gibt.
Als ein weiterer junger Peruaner lade ich Sie schließlich ein, diese Liebe zu Ihrer Kultur zu wecken und der Welt Ihre Realität und die Werte, Eigenschaften und Bräuche mitzuteilen, von denen Sie glauben, dass sie gerettet werden sollten.”

Luwy Guzman Huaranga

Ing. Ambiental

aktuelle Aktivitäten

Zusammenführung von Quechuas in Europa. Wir wollen vielen Menschen, die sich als Quechuas identifizieren, Raum geben, damit wir uns besser kennen lernen und die Möglichkeit haben, Ideen auszutauschen und gleichzeitig unsere kulturelle Identität zu stärken.

News & Updates

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